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Sicherheitshinweise für Ägypten

Aufgrund der weiterhin unübersichtlichen Sicherheitslage in Ägypten rät das Auswärtige Amt von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez ab. Ansonsten wird von nicht unbedingt erforderlichen Einzelreisen im ganzen Land – mit Ausnahme der Urlaubsgebiete am Roten Meer – weiterhin abgeraten.

Reisen in die Urlaubsgebiete am Roten Meer sind wieder möglich.

Die Lage in den Touristenzentren am Roten Meer ist derzeit ruhig. Jeder Reisende wird jedoch gebeten, sich vor Reiseantritt gründlich über die Sicherheitslage am konkreten Zielort der Reise zu informieren.

Bei vielen Reiseveranstaltern und Airlines können Sie kostenfrei umbuchen oder stornieren, für Ägypten Urlauber wurden zudem Sonderrufnummern eingerichtet, mit denen man sich über den Heimflug informieren kann. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Fluggesellschaft.

Deutschen Staatsangehörigen wird nachdrücklich geraten, die Ausgangssperre, solange sie aufrecht erhalten wird, strikt zu beachten. Für Details ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt ganz besonders für den Großraum Kairo und die urbanen Zentren.

In den letzten Wochen haben sich in ganz Ägypten, insbesondere in der Hauptstadt Kairo sowie den meisten größeren Städten, große Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen ereignet. Dabei kam es auch zu Plünderungen und Übergriffen auf ausländische Beobachter und Besucher. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kam es zu einer erheblichen Anzahl von Toten und Verletzten. Diese Demonstrationen richten sich nicht gegen Touristen, dennoch sollten Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig umgangen werden.

Am 11. Februar ist der ägyptische Präsident Mubarak zurückgetreten. Das Militär hat die Macht übernommen. Es hat sich zur Durchführung von Reformen bekannt. Die genauen Maßnahmen wird es schrittweise bekannt geben. Die Lage im Land beginnt sich zu beruhigen. Übergriffe auf Ausländer sind in den letzten Tagen nicht mehr vorgekommen.

In dringenden Notfällen sind die Deutsche Botschaft in Kairo unter 00202 27 28 20 00 oder in Berlin rund um die Uhr der Krisenstab des Auswärtigen Amts unter +49 30 5000 3000 erreichbar.

Dazu rät das Amt von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren.

Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Quenat.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt.

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