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Mit dem Haustier auf Reisen

Wenn das geliebte Haustier auch im Urlaub dabei sein soll, gibt es eine Menge zu beachten. Neben den Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes, muss auch an das Wohl der Tiere gedacht werden. Dabei sollte schon bei der Auswahl des Reiseortes und des Reiseweges darauf geachtet werden, dass die Reise nicht zu stressig für das Tier wird. Hier finden Sie nun Tipps für die Mitnahme von Tieren in den Urlaub.

Ganz wichtig: Wenn Sie vorhaben ein Tier mit in das Flugzeug zu nehmen, melden Sie es rechtzeitig bei der jeweiligen Airline an. Für die Anmeldung wird das Gewicht des Tieres (inklusive Transportbox) und die Maße der Transportbox benötigt. Bei Hunden ist es auch üblich die Rasse zu erfassen. Außerdem ist häufig ein Online-Check-In mit einem Tier nicht möglich, sondern muss am Flughafenschalter erledigt werden.

Transportmöglichkeiten

1. Mit Begleitperson in der Flugzeugkabine

Im Allgemeinen können kleine Hunde und Katzen bis max. 8kg (je nach gewählter Airline) inklusive der Transportbox, in einem luftdurch- aber wasserundurchlässigen ausbruchsicheren Transportbehältnis in den handgepäcküblichen Maßen 55x40x20cm (Abweichungen möglich je nach gewählter Airline) mit in die Kabine. Das Haustier muss den ganzen Flug über in der Box bleiben und sollte im Fussraum untergebracht werden.

Blinden- und Gehörlosenhunde können nach entsprechender Anmeldung und Zertifizierung, bei den meisten Airlines kostenfrei in der Kabine mitfliegen und müssen nicht in einer Transportbox untergebracht werden. Allerdings muss ein Maulkorb mitgeführt werden und ist auf Verlangen auch anzulegen. Laut einer EU-Richtlinie ist zusätzlich ein Tierpass Pflicht.

Um den Flug auch für das Tier möglichst stressfrei zu gestalten, sollten Sie einen Flug zu weniger stark frequentierten Zeiten buchen. Also zum einen in der Vor- oder Nachsaison und zum andern zu bestimmten Uhrzeiten. Meist ist sehr früh oder sehr spät weniger los als tagsüber. Die ruhigsten Plätze sind Fensterplätze im hinteren Teil des Flugzeugs.

2. Im Frachtraum

Unbegleitete Tiere sowie begleitete große Tiere fliegen in einem klimatisierten Frachtraum in speziellen Flug-Transportboxen mit. Für diese Tierboxen hat die IATA eine Richtlinie herausgegeben, in der die genauen Maße und Regeln, die zu beachten sind, festgelegt werden. Die Richtlinie findet sich direkt auf der IATA-Internetseite.

Bei bestimmten Airlines, wie hauptsächlich asiatischen Airlines und auch bei einigen Ländern wird die Mitnahme und Einreise des Haustiers im Frachtraum vorgeschrieben.

Auch kann eine Cargoseitige Abwicklung gefordert werden. Der Cargo-Bereich ist für den Lufttransport zuständig und wird getrennt vom Passagiertransport verwaltet. Manche Airlines, vorallem Billigflieger, sind vollständig auf den Passagiertransport ausgelegt und haben daher keine eigene Cargo-Abteilung. Damit können diese Airlines keine Tiere in diese Länder (z.B. Südafrika oder Dubai) einführen.

3. Per Service-Dienstleister

Neben der Mitnahme im Flugzeug oder als Cargo-“Fracht”, existieren auch einige Dienstleistungsunternehmen am Markt. Diese haben sich auf die Komplettabwicklung des Transports eines Tieres spezialisiert. So werden auch exotische Tiere oder Vögel sicher transportiert.

Eines dieser Unternehmen ist PetAir. PetAir arbeitet mit zahlreichen Airlines zusammen und bietet neben der Flugbuchung sowie dem Flug selbst, auch einen europaweiten Abholservice und Transportboxen an.

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Hinweise zur Mitnahme von Tieren

Hier finden Sie allgemeine Informationen über die Mitnahme von Tieren im Flugzeug.

Nicht alle Fluggesellschaften nehmen jede Art von Tier mit. Da bei allen Fluggesellschaften eine Voranmeldung erforderlich ist, kann relativ schnell geklärt werden, ob Ihr Haustier befördert wird. Denken Sie an eine frühzeitige Buchung, da nur jeweils eine bestimmte Anzahl von Tieren befördert wird. Erkundigen Sie sich so früh wie möglich nach den Bedingungen und Kosten direkt bei der Fluggesellschaft oder Ihrem Reisebüro.

Beachten Sie, daß es bei Fluggesellschaften, die Tiere akzeptieren, dennoch Einschränkungen auf bestimmten Flugzeugtypen geben kann. Da unter Umständen zum Beispiel der Frachtraum kleiner ist.

Nach Grossbritannien, Irland, Australien, Neuseeland, Hongkong, Kenya, Südafrika, in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman können Haustiere aufgrund nationaler Bestimmungen ausschließlich als Fracht befördert werden (d.h. per Cargo einreisen).

Katzen nach Peru einzuführen ist nicht möglich und für bestimmte Hunderassen (vorallem als gefährlich eingestufte Rassen) gelten Ausschlussbedingungen. Betroffen davon sind auch “kurz-nasige” Rassen, wie z.B. Pekinesen, Shih-Tzus, Boxer, Bulldogen, da diese bei Hitze leicht Atmungs- und Kreislaufprobleme bekommen könnten.

Gerade auf Langstreckenflügen kann es sich von Vorteil erweisen, den Piloten darauf hinweisen zu lassen, das Tiere an Board sind, denn wenn noch nicht geschehen, reguliert er dann die Temperatur in dem Frachtraum neu.

Für das Tier am Besten sind Übernacht-Nonstopflüge, da sich bei Umsteigeverbindungen niemand um das Tier kümmern wird. Manche Airlines haben zudem die maximale Flugdauer mit Tieren auf 12h begrenzt. Einige Airlines, vorallem Amerikanische, nehmen auch keine Tiere bei extremen Außentemperaturen (z.B. im Sommer über 29°C) mit.

Generell wird für Flüge innerhalb der EU, der blaue einheitlich gestaltete EU-Heimtierausweis verlangt.

Bei der Wiedereinreise nach Deutschland aus einem Nicht-EU-Land, ist eine Blutuntersuchung (Tollwut-Titerbestimmung) rechtzeitig vor Abreise aus Deutschland nötig, andernfalls muß Ihr Haustier in Quarantäne. Hierzu sind nur bestimmte Labors zugelassen! Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Tierarzt.

Gerade bei Reisen in Südamerika kann es passieren, dass Grenzbeamte Ihren Hund näher untersuchen wollen, da nicht selten Hunde als Drogenversteck dienen. Da die Zöllner nicht wissen, woher man kommt oder wohin man fliegt, zeigen Sie Ihren Flugschein vor und sprechen Sie mit ihnen und ganz wichtig bleiben Sie bei Ihrem Tier.

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EU-Einfuhrbestimmungen für Tiere

Wie bereits bei den Hinweisen erwähnt, benötigt man für die Wiedereinreise nach Deutschland mit einem “deutschem” Tier aus einem EU-Mitgliedstaat und der Schweiz, einen EU-Heimtierausweis oder alternativ eine Tätowierung bzw. Mikrochip sowie einen Nachweis über eine erfolgte Tollwutimpfung (mind. 30 Tage / max. 1 Jahr).

Bei einer Einreise aus einem Nicht-EU-Land wird zusätzlich eine Blutuntersuchung auf Tollwut-Antikörper vor der Ausreise aus Deutschland verlangt, da ansonsten Ihr Haustier kurzfristig in einer Quarantäne-Station untergebracht wird.

Wenn Sie ein Tier aus einem EU-Mitgliedsland mitgebracht haben, wird ebenfalls der EU-Heimtierausweis oder alternativ ein Mikrochip sowie eine Tollwutimpfung verlangt. Für Welpen wird zusätzlich eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung im Heimtierausweis, einschließlich einer Erklärung, dass das Tier ausschließlich am Geburtsort gehalten wurde und mit wildlebenden Tieren nicht in Kontakt gekommen ist, gefordert.

Stammt das Tier nicht aus einem EU-Mitgliedsland muss eine amtstierärztlichen Gesundheitsbescheinigung nach EU-Muster und der Heimtierausweis, bzw. alternativ ein Mikrochip vorgelegt werden. Verlangt werden zudem eine Tollwutimpfung (max. 1 Jahr) sowie eine Blutuntersuchung auf Tollwut-Antikörper mind. 3 Monate vor der Einreise und mind. 30 Tage nach der Tollwutimpfung.

Welpen bis zu 7 Monaten dürfen nicht aus Drittländern, also aus Nicht-EU-Ländern, importiert werden.

Eine Missachtung dieser Regeln zieht immer eine Einreiseverbot für das Tier nach sich. Es kann zurück gesandt, fortgenommen und untergebracht (bis zu 6 Monate Quarantäne) oder auch in seltenen Fällen eingeschläfert werden. Daher informieren Sie sich genau, welche Bestimmungen für das jeweilige Land gelten.

Bei dem deutschen Auswärtigen Amt finden Sie für zahlreiche Länder, genauere Einreiseinformationen, oder Sie konsultieren die jeweilige Landesbotschaft.

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