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Das Haustier bleibt Zuhause

Wenn das Tier für eine Reise eher ungeeignet ist, man im Urlaub seine Ruhe haben möchte, oder die Unterkunft keine Tiere erlaubt, muss für die Verpflegung des daheim bleibenden Tieres gesorgt werden. Hier finden Sie zu folgenden Haustieren Informationen, wie man das geliebte Haustier richtig unterbringt.

Verpflegung von Fischen während des Urlaubs

Fische bieten den Vorteil, dass man sie ohne jegliche Pflege während einer vorübergehenden Abwesenheit sich selbst überlassen kann. Grundsätzlich überstehen Fische einen Wochenendurlaub auch ohne Fütterung.

Bei längeren Reisen oder großen Fischen bzw. Jungtieren die regelmäßig versorgt werden müssen, bietet es sich allerdings an, einen Futterautomaten einzurichten. Diese sind mit einer Zeitschaltung versehen und geben so nur zu festgelegten Zeiten eine bestimmte Menge Futter ab. Manche dieser Automaten bieten noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel die Steuerung der Aquariumbeleuchtung, was für ein kontinuierliches Pflanzenwachstum notwendig ist.

Unbedingt sollte vor der Reise mindestens ein Drittel des Beckenwassers gewechselt und die Filteranlage gereinigt werden. Algen sollte man nicht entfernen, da sie für manche Fische als zusätzliche Nahrungsquelle dienen. Das Zimmer, in dem das Becken steht, sollte mit Jalousien abgedunkelt werden, dann kann die Sonneneinstrahlung das Beckenwasser nicht zu stark aufheizen

Wer die Kosten für einen Futterautomaten nicht aufbringen möchte, der sollte die Fische entweder zwei bis drei Wochen hungern oder durch eine Pflegeperson versorgen lassen. Wenn eine Pflegeperson sich um die Fische kümmern soll, ist es am Besten, sie erstellen eine kleine Checkliste mit den wichtigsten Daten.

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Pflege von Vögeln während des Urlaubs

Allgemein sind Vögel nicht für eine Reise geeignet, da Fahrten oder Flüge eine sehr große Strapaze für diese Tiere sind. Sollte man nur für ein oder zwei Tage verreisen, kann man den Käfig auch mit genügend Futtervorräten (bzw. Futterautomaten und zusätzliche Näpfe gefüllt mit Futter) und Wasser (bzw. Wassertränken oder Wasserautomaten) versehen. Der Wasserration sollte man einige Tropfen “Avisanol” zugeben, damit es länger frisch bleibt und sich nicht zu schnell Bakterien bilden.

Da Vögel eher personenorientierte Tiere sind, leiden gerade einzeln gehaltene Vögel, wenn sie über einen längeren Zeitraum alleine sind.

Daher ist die Betreuung am Besten jemanden anzuvertrauen der bzw. den das Tier bereits kennt. Das können Verwandte, Bekannte oder auch Nachbarn sein, die mit dem Vogel bereits Kontakt hatten.

Bei mehreren Vögeln oder Volieren kann man für die Zeit der Abwesenheit die Vögel in ihrer gewohnten Umgebung lassen, so dass sie dann im Haus oder in der Voliere von einem Bekannten versorgt werden.

Auch hier bietet es sich an eine kleine Checkliste vorzubereiten, mit den täglichen Pflegearbeiten, erforderlichen Futterrationen, Telefonnummer eines Tierarztes und eventuell die Urlaubsadresse oder die Handynummer.

Ist keine Pflegeperson verfügbar, besteht häufig auch die Möglichkeit den Vogel/die Vögel bei einer Zoofachhandlung oder Tierpenson unterzubringen. Daneben gibt es auch Privatangebote von Züchtern oder Vogelfreunden die bereit sind, Vögel während des Urlaubs aufzunehmen und zu verpflegen.

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Pflege von Kleintieren während des Urlaubs

Auch Kleintiere wie Hamster, Kanninchen, Ratten/Mäuse oder Meerschweinchen überstehen einen Wochenendausflug relativ unbeschadet. Dazu sollte eine ausreichende Waserflasche und genügent Futter verwendet werden.

Bei längerer Abwesenheit wird allerdings eine Betreuungsperson benötigt, die die Tiere füttert, das Wasser nachfüllt oder ggf. den Stall reinigt. Hierbei ist es nicht unbedingt wichtig, dass das Tier bereits Kontakt mit der Pflegeperson hatte. Wie bei Fischen und Vögeln, bietet es sich ebenfalls an, eine kurze Checkliste zu erstellen.

Sollte keine Pflegeperson zu finden sein, gibt es für Kleintiere sehr viele Privatpersonen, die sich bereit erklären das Tier aufzunehmen und zu pflegen. Wem dazu das nötige Vertrauen fehlt, kann sein Nagetier auch bei einer Tierpensionen unterbringen. Meist bieten diese sehr schön hergerichtete Gehege, wo die kleinen Tiere viel Auslauf bekommen und vieles entdecken können, so dass sie ohne Probleme die Abwesenheit seines Besitzers verkraften.

Um eine geeignete Pflegeperson oder Tierpension zu finden, reicht häufig eine einfache Suche im Internet.

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Pflege von Katzen während des Urlaubs

Katzen gelten gemeinhin als “Freigeister” die eher orts- als personengebunden sind. Auch sind sie relativ robust, einen Wochenendausflug sollte eine gesunde Katze, mit ausreichend Futter (vorzugsweise Trockenfutter) und frischem Katzenstreu daher überstehen.

Bei längerer Abwesenheit ist es aber unerlässlich eine Pflegeperson zu beauftragen oder die Katze in eine Tierpension zu geben, die sich um das Tier kümmern. Häufig können Tierärzte bei Adressen für Tierpensionen weiterhelfen, meist wissen sie auch, welche Pension ok ist und welche eher vermieden werden sollte.

Ist keine Tierpension in der Nähe, lohnt es sich auch die Nachbarn zu fragen, den häufig übernehmen gerne Teenies diese Aufgaben gerne (für ein kleines Taschengeld natürlich) oder ältere Mitmenschen, die häufig selbst eine Katze besitzen.

Wenn sich eine “fremde” Person um die Katze kümmert, sollte der Katze rechtzeitig vor dem Urlaub Gelegenheit gegeben werden, die Vertretung zu beschnuppern, sonst kommt es manchmal zu recht heftigen Protestaktionen, wenn sich plötzlich ein Fremder um sie kümmert.

Lässt sich kein Bekannter finden, der diese Aufgabe übernehmen kann, muss man das Suchfeld etwas erweitern. Im Internet gibt es sogenannte Catsitterbörsen. Meistens bestehen diese aus mehreren Personen, die sich zusammengeschlossen haben, um sich gegenseitig zu helfen, ob in der Urlaubszeit, bei Krankenhausaufenthalten oder andere Abwesenheiten. Die Mitglieder treffen sich oft in ortsgebundenen Gruppen, um sich und ihre Katzen kennen zu lernen. Sie wissen, wie schwer es sein kann, jemanden zu finden, der Zeit, Erfahrung und Lust hat, zwei mal am Tag Hausbesuche zu machen.

Katzen- und Tiersitter findet man auf Aushängen in Zoo- und Supermärkten, in regionalen Zeitungen, beim Tierarzt oder Tierschutzbund und im Internet, zum Beispiel in diversen Foren und auf Katzenseiten.

Zu beachten ist bei Tierpensionen, dass nur nachweislich gesunde Tiere aufgenommen werden. Das heißt, man muss einen gültigen Impfpass für die Katze und ggf. ein Gesundheitszeugnis, ausgestellt vom Tierarzt, vorlegen. Bei Katern werden häufig nur kastrierte Tiere aufgenommen.

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Pflege von Hunde während des Urlaubs

Mit Hunden verhält es sich ähnlich wie mit Katzen, nur das Hunde eher personen- statt ortsorientierter sind. Daher ist ein Ortswechsel für einen Hund leichter zu verkraften, als die Trennung vom “Herr- bzw. Frauchen”.

Soll der geliebte Vierbeiner dennoch zu Hause bleiben, muss auch schon für eine kurze Abwesenheit (1 bis 3 Tage) und erst recht bei längeren Ausflügen eine Pflegeperson oder eine Tierpension (“Hundehotel”) gefunden werden, die sich um den Hund kümmert.

Denn neben dem bloßem Füttern, ist auch der Auslauf und Kontakt mit Menschen sehr wichtig für einen Hund. Wird er zu lange allein in der Wohnung gehalten, bilden Hunde schnell ein Fehlverhalten aus (z.B. den eigenen Schwanz jagen).

Bei Grundstücken mit großem Garten und einem wettergschützten Platz für den Hund, kann der Hund auch auf dem Grundstück bleiben. Allerdings muss auch hier eine Pflegeperson regelmässig nach dem Tier sehen, es füttern, die Futternäpfe reinigen, sowie ab und an mal mit dem Vierbeiner “Gassi” gehen und natürlich sich auch mit ihm beschäftigen also spielen und streicheln etc.

Wenn sich keine Freunde, Verwandten oder Bekannten, sowie Nachbarn um das Tier kümmern können, ist der beste Weg eine Tierpension oder auch Tierheim. Gerade Tierheime bieten häufig eine kostengünstige Urlaubsunterbringung an, auch können sie mit Adressen von Pflegepersonen oder Tierpensionen weiterhelfen.

Der Vorteil bei der Unterbringung in einer Tierpension und notfalls einem Tierheim ist der, dass sich ausgiebig um das Tier gekümmert wird. Neben regelmässiger Fütterung, bieten Tierheime und Tierpensionen häufig große Außenareale als Auslauf und/oder Helfer gehen kontinuierlich mit dem Hund “Gassi”. Wer sich nicht sicher ist, ob das gewählte Tierheim oder die Tierpension auch vertrauenswürdig ist, kann sich meist an einen ortsansässigen Tierarzt wenden. Häufig können sie Auskunft über den Zustand des Tierheims bzw. der Tierpension und die Behandlung der Tiere geben.

Wobei immer erst versucht werden sollte, den Hund bei einem ihm Bekannten unterzubringen, danach folgen private Pflegepersonen, die sich bereit erklären, sich um das Tier zu kümmern. Erst wenn beides nicht klappt, sollte ein “Hundehotel” oder eine Tierpension aufgesucht werden. Sind auch diese Möglichkeiten nicht gegeben, bleibt nur noch das Tierheim.

Bei wirklich langer Abwesenheit (mehr als 3 Wochen) sollte man sich zudem genau überlegen, ob man den Hund nicht doch mitnehmen könnte. Denn da Hunde so auf Menschen (besonders auf das “Herr- bzw Frauchen”) fixiert sind, können Komplikationen durch die Trennung auftreten. Neben den bereits erwähnten Verhaltensstörungen, können Hunde auch aus Traurigkeit/Einsamkeit aufhören zu fressen oder aggressiv werden.

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Pflege von Großtieren während des Urlaubs

Unter Großtieren im Sinne von Haustier versteht man hauptsächlich Pferde und exotischere Haustiere wie zum Beispiel Mini-Schweine. Das heißt alle Tiere die groß und/oder schwer sind bzw. werden.

Generell bietet es sich an diese Tiere nicht mit auf Reisen zu nehmen. Bei Pferden gilt dies eingeschränkt, wenn man z.B. extra Reiturlaub mit seinem eigenem Pferd machen möchte. Doch dazu mehr bei “Mit dem Haustier auf Reisen”.

Allgemein kann sich die Unterbringung bei diesen Tieren als schwierig erweisen. Für Pferde besteht die Möglichkeit es bei anderen Pferdezüchtern bzw. Pferdebesitzern unterzubringen. Der Vorteil ist die tiergerechte Behandlung sowie der mögliche Auslauf auf einer Pferdekoppel.

Anders sieht es mit Mini-Schweinen oder anderen großen bzw. schweren Tieren aus. Meist bieten Bauernhöfe die ohnehin Tiere halten, eine Unterbringung an oder erklären sich bei einer Anfrage bereit, das Tier aufzunehmen.

Private Pflegepersonen sollten wenn, dann nur in Erwägung gezogen werden, wenn sie bereits Erfahrung mit dem zu betreuenden Tier haben. Denn der Betreuungsaufwand ist für diese Tiere erheblich und unerfahrene Pflegepersonen könnten leicht mit der Pflege überfordert werden.

Um eine geeignete Unterbringung zu finden, ist auch hier das Tierheim bzw. die Tierpension und der Tierarzt die erste Anlaufstelle. Sollte dennoch nichts passendes zu finden sein, hilft nur noch die Recherche im Internet oder die Aufgabe einer Zeitungsannounce.

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Pflege von Exoten während des Urlaubs

Es gibt mittlerweile zahlreiche Exoten als Haustier in Deutschland. Dazu zählen Schlangen, Spinnen, Echsen, Leguane, diverse Insekten und Amphibien. Neben sehr großen Haustieren wie Pferden, sind exotische Tiere äußerst schwierig für eine längere Zeit sicher unterzubringen.

Ebenso sind sie für einen Urlaubsaufenthalt denkbar ungeeignet. Viele der Exoten brauchen bestimmte klimatische Bedingungen und spezielles Futter um sich wohl zu fühlen. Der Flug oder die Fahrt zum, sowie der Aufenthalt am Urlaubsort ist für die Tiere eine unnötige Strapaze in einer fremden Umgebung. Daher ist es ratsam, diese Tiere zu Hause zu belassen. Doch daraus ergibt sich das Problem eine geeignete Pflegeperson zu finden und/oder einen geeigneten Ort, wo es über den Urlaubsaufenthalt sicher untergebracht ist.

Die erste Möglichkeit “das etwas andere Haustier” sicher Unterzubringen, sind Züchter oder Halter von exotischen Tieren, denn diese haben Erfahrung und das richtige Futter. Zudem wissen sie, wie man bestimmte exotische Tiere richtig pflegt und welche Bedingungen für die einzelnen Tiere herrschen müssen um sich wohl zu fühlen.

Die Übergabe der Obhut auf ein exotisches Haustier an einen Bekannten, Verwandten oder einen Nachbarn ist eher kritisch. Häufig sind persönliche Abneigungen der Grund dafür, dass diese Personen keine Pflege übernehmen wollen. Darauf sollte mit Verständniss reagiert werden und nicht mit Empörung, denn ganz alltäglich sind viele der exotischen Tiere nicht und viele Menschen wissen einfach nicht viel über diese Tiere, was zu Ängsten führt. Vielleicht wird der Bekannte oder Nachbar sogar angeregt das Tier näher kennen zu lernen und bei wenig Aufwand vielleicht doch die Pflege zu übernehmen.

Sollte sich keine erfahrene Person finden lassen, ist der Tierarzt, ein Zoogeschäft oder eine Tierpension eine mögliche Stelle, um jemanden zu finden, der sich um das exotische Tier kümmert.

Sollte das auch nicht zum gewünschten Erfolg führen bleibt noch die Internetrecherche. In Ballungsräumen gibt es zum Beispiel “Reptilienhotels” (z.B. unter reptilienhotel.com/) oder Tierfreundkreise, bei denen die Mitglieder sich gegenseitig helfen, wenn es um die Betreunung von den exotischen Lieblingen geht.

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