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Anreise & Parken

Hier finden Sie Informationen, wie man am Besten zum Flughafen kommt und wenn man mit dem eigenen Auto fährt, wo man es für die Urlaubsdauer sicher unterbringen kann.

1. Anreise mit dem Auto
2. Anreise mit öffentlichen Verkehrmitteln

1. Anreise mit dem Auto

Allgemeine Informationen

Abhängig von der Entfernung stellt das Auto meist die beste Anreisemöglichkeit dar. Vorteile bestehen darin, dass das Gepäck problemlos transportiert werden kann. Dem gegenüber steht meist ein Chaos am Flughafen, wo gerade die Be- und Entladezonen vor Autos überfüllt sind. Auch sollte man sich überlegen, ob man nach der Wiederankunft auch fahrtüchtig genug ist, um mit dem eigenen Wagen wieder nach Hause zu fahren. Nach einem längerem Flug, sollte der sogenannte “Jet-Lag” bedacht werden, der zu Müdigkeit und fehlender Konzentration führen kann.

Zusätzlich ergibt sich das Problem: “Wohin mit dem Auto, wenn man im Urlaub ist?”.

Unterbringung über den Urlaubszeitraum

Grundsätzlich bieten Flughäfen verschiedene Parkmöglichkeiten. Neben den Kurzzeitparkplätzen, zum Be- und Entladen, und den Parkflächen für normales Parken, bieten viele Flughäfen auch Langzeitparkmöglichkeiten. Überwiegend sind dazu Parkhäuser reserviert, die gesondert bewacht werden, um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Dies stellt die bequemste Möglichkeit dar, sein Auto sicher unterzubringen, die Billigste ist es aber häufig nicht.

Neben diesen offiziellen Parkflächen, bieten häufig auch Privatpersonen, im Umkreis von Flughäfen, Stellplätze für einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Hier lohnt es sich im Internet zu recherchieren, um eine geeignete und vorallem kostengünstige Stellfläche zu finden. Allerdings gibt es auch hier schwarze Schafe, auf schriftliche Verträge sollte deshalb bestanden werden.

2. Anreise mit öffentlichen Verkehrmitteln

Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es je nach Flughafen und dessen Verkehrsanbindung große Unterschiede. Wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen möchte, sollte man sich rechtzeitig Informieren, welche Verbindungen und auch welche Störungen vorliegen. Da ein verpasster Flug, aufgrund einer verspäteten Anreise, häufig nicht von der Reiseversicherung abgedeckt ist.

per Bus

Die Anreise mit dem Bus bietet sich an, wenn man mit nur wenig Gepäck reist. Meist werden für den Flughafentransfer normale Linienbusse eingesetzt, daher haben sie keine gesonderten Gepäckfächer, wo große Koffer o.ä. untergebracht werden könnten. Allerdings lohnt es sich, vorher Informationen über die eingesetzten Busse einzuholen. Denn zum Beispiel in Berlin werden für den Flughafentransfer Reisebusse eingesetzt, die über Gepäckfächer verfügen. Eine Mitnahme von viel und auch sperrigem Gepäck ist dabei durchaus möglich.

per Bahn

Bei Flughäfen mit direktem Bahn-Anschluss, kann man häufig direkt vom Zug zum Flughafengebäude und weiter zum Check-In gelangen. Die Bahn bietet auch mehr Platz für Gepäck als z.B. der Bus, ist also auch für längere Reisen oder Reisen mit der Familie geeignet. Reiseveranstalter bieten teilweise in Kooperation mit der Deutschen Bahn auch sogenannte “Rail&Fly-Angebote” an. Hierbei wird der Flug bzw. die Pauschalreise, mit einer Anreise zum Flughafen via Bahn kombiniert.

Laut einem Urteil des Landgerichts Frankfurt (Az.: 2-24 S 109/09) haften Veranstalter für Verspätungen der Bahn, wenn Pauschalreisende mit einem “Zug zum Flug”-Ticket ihren Flieger verpassen. In einem weiteren Prozess am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, wurde ebenfalls so entschieden.

Denn wenn ein Reiseveranstalter ein “Rail & Fly-Ticket” anbietet, ist die Anreise zum Flughafen für die Gäste ein Teil des Reisevertrags. Verpasst nun ein Urlauber zum Beispiel wegen einer erheblichen Verspätung der Bahn seinen Flieger, haftet der Reiseveranstalter für die Folgen. Das gilt zum Beispiel dann, wenn der Kunde nicht in den Urlaub fliegen kann und den Reisepreis zurückverlangt.

Im ersten Fall hatte der Kläger eine Pauschalreise nach Venezuela gebucht und vom Veranstalter ein “Rail & Fly-Ticket” bekommen. Damit fuhr er von seinem Heimatort zum Flughafen in Frankfurt. Er plante die Abfahrt so, dass er drei Stunden vor dem Abflug ankommen würde. Wegen einer erheblichen Verspätung der Bahn traf er aber erst eine Dreiviertelstunde vor dem Abflug ein und wurde am Check-in-Schalter abgewiesen. Weil es keinen aufpreisfreien Alternativflug gab, verzichtete der Kunde auf den Urlaub.

Der Veranstalter verlangte von ihm Stornokosten in Höhe von 90 Prozent des Reisepreises – zu Unrecht, entschied das Gericht. Denn die Verspätung der Deutschen Bahn sei dem Veranstalter zuzurechnen.

Auch dass in dessen Prospekt der Satz “Jeder Reisende ist für seine rechtzeitige Anreise selbst verantwortlich” stand, ändere daran nichts. Diese Formulierung sei “kein wirksamer Haftungsausschluss”.

per S-Bahn / U-Bahn

Die Anreise mit S- oder U-Bahn bieten häufig Flughäfen in Ballungszentren oder auch größeren Städten. Das Platzangebot für Gepäck ist relativ beschränkt, die Kosten dafür aber auch gering. Wichtig ist es, sich vor Reisebeginn über eventuelle Störungen zu informieren, um nicht zu spät am Flughafen anzukommen.

per Taxi

Die Anreise mit dem Taxi hat zwar ihren Preis, hat aber den Vorteil, dass Sie die Freiheiten des Autos geniessen können, ohne sich Gedanken über dessen Verbleib machen zu müssen. Man kann vorallem bereits einen Abholtermin festlegen, was die Rückreise enorm entspannt.

per Mietwagen

Die Anreise mit einem Mietwagen, bietet ebenfalls den Vorteil der Unabhängigkeit und des einfachen Transportes des Gepäcks. An vielen Flughäfen haben sich diverse Mietwagenunternehmen angesiedelt, was das Ausleihen und Abgeben des Mietwagen enorm vereinfacht. Auch hier lohnt es sich im Internet die Preise der verschiedenen Anbieter zu überprüfen.

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