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Minister zufrieden mit der Airbus-Entwicklung

Auf einer “ILA der Superlative” haben sich nach den Worten des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Koordinators der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze, die Vertreter der Wirtschaftsministerien der vier Airbus-Länder bei ihrem traditionellen Meeting auf der Messe zufrieden gezeigt.

Der Militärtransporter A400M entwickele sich “vom Sorgenkind zum Erfolgsflugzeug”, sagte Hintze nach der Zusammenkunft. Bei der erneuten Airbus-Bewerbung im Rahmen der Ausschreibung eines neuen Tankflugzeuges für die amerikanischen Streitkräfte werde man sich auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass Airbus “eine faire Chance” bekomme.

Sehr intensiv haben sich die Politiker mit der Zukunft von Airbus beschäftigt und den Hersteller ermuntert, auf dem künftig durch neue Konkurrenten aus Kanada, Russland und China erweiterten Markt der Schmalrumpfflugzeuge das eigene Innovationspotenzial zu aktivieren, so der Staatssekretär.

Noch in diesem Jahr will der Hersteller über die Ausstattung der A320-Familie mit neuen Triebwerken entscheiden, ein Nachfolgemodell aber erst ab 2025 entwickeln.

Auch über die Fortschritte beim A350 ließen sich die Minister informieren. Derzeitig werde an einer mit den Bestimmungen der Welthandelsorganisation WTO konformen Vereinbarung für einen rückzahlungsbedürftigen, auslieferungsabhängigen Kredit über ein Drittel der Entwicklungskosten gearbeitet, sagte Hintze. Er bezifferte den deutschen Anteil auf gut eine Milliarde Euro. Auf Spanien entfallen nach Angaben von Staatssekretärin Teresa Santero rund 300 Millionen Euro, auf Frankreich laut Patrick Gandil, Direktor der Zivilluftfahrtbehörde DGAC, 1,4 Milliarden Euro. Der neue britische Wirtschaftsminister Mark Prisk konnte für sein Land keinen Betrag nennen.

Im Subventionsstreit zwischen den USA und Europa erwartet Hintze eine Annäherung, wenn in den nächsten Wochen der Abschlussbericht zur amerikanischen Beschwerde über die Airbus-Förderung und der Zwischenbericht zur europäischen Beschwerde über die Boeing-Unterstützung vorliegen. Dann gelte es, “auf gleicher Augenhöhe” ohne gegenseitige Vorbedingungen eine transatlantische Regelung zu finden, die die notwendige Entwicklungskostenförderung auch in Zukunft zulasse.

– vom 09. Juni -

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