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Flug online gebucht und mit Kreditkarte gezahlt; Was tun wenn da was nicht geklappt hat?

In einem konkreten Fall hatte ein Passagier die Flugtickets über das Internet gebucht und mit Kreditkarte gezahlt. Ihm fiel nicht auf das die Kreditkarte nicht belastet worden ist. Am Flughafen wurde ihm dann mitgeteilt, dass die Bezahlung nicht funktioniert hätte und seine Plätze nun anderweitig vergeben seien.

Das Amtsgericht Dortmund hat nun entschieden, dass Fluggesellschaften reservierte Plätze nicht einfach anderweitig vergeben dürfen, weil die Online-Bezahlung per Kreditkarte nicht funktioniert hat. Sie müssen in solchen Fällen den Kunden vielmehr informieren und ihm eine Frist für einen zweiten Bezahlversuch setzen.

Weiterhin erklärte das Gericht eine entsprechende Passage in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Airline für unwirksam. Es könne von der Fluggesellschaft verlangt werden, dass sie ihren Kunden „zumindest per E-Mail von dem Scheitern des ersten Zahlungsversuchs unterrichtet“ und ihm eine Nachfrist setzt. Auch eine zweite AGB-Klausel, wonach die Fluggesellschaft die versäumte Zahlung der Schufa melden durfte, erklärte das Gericht für unwirksam.

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