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Flughafen Budapest – Ferihegy (BUD)

Der Flughafen Budapest Ferihegy ist der 16 km südöstlich gelegene Flughafen der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Er liegt im XVIII. Bezirk in Pestszentlőrinc und wurde am 01.01.2002 von der Republik Ungarn als legaler Nachfolger des Aviation and Airport Directorate (Légiforgalmi és Repülőtéri Igazgatóság, LRI) übernommen.

Bis 1939 lief der gesamte Flugverkehr von und nach Budapest über den Flughafen Budaörs, welcher aber zunehmend an seine Grenzen stieß. So entschied man im September 1939 für den Bau eines neuen Flughafens. Vom Architektonischen her wurde der neue Flughafen zu seiner Zeit einer der modernsten Europas.

Der Flughafen Ferihegy trug schwere Schäden aus dem 2. Weltkrieg davon und konnte deshalb erst wieder am 7. Mai 1950 eröffnet werden.

Da der Flughafen Ferihegy Mitte der achtziger Jahre langsam an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen begann, begannen die Planungen für ein zweites und drittes Terminal. 1985 waren die Bauarbeiten am Terminal 2 abgeschlossen. Nach dem Ende des Kalten Krieges ging das Flugverkehrsaufkommen von und nach Budapest stark zurück.

Dies änderte sich langsam ab 2003, als die ersten Billigfluggesellschaften in den Markt der Fluggesellschaften eintraten. Da abzusehen war, dass das ansteigende Passagieraufkommen die Grenzen des Terminals 2 mit der Zeit sprengen würde, entschied man sich, das Terminal 1 zu rekonstruieren und zu renovieren.

2005 entschied die ungarische Regierung en Flugahfen zu Privatisieren. Bereits im selbem Jahr ging er an die meistbietende BAA plc. Auf die Übernahme der BAA durch die spanische Ferrovial im Juni 2006 folgt im Mai 2007 die Veräußerung der Anteile an ein Konsortium aus Hochtief AirPort, der kanadische Caisse de Dépôt et Placement du Québec, der GIC aus Singapur und der KfW IPEX-Bank.

Ferihegy besitzt 3 Terminals (1, 2A, 2B). Die Planungen zu einem Cargo-Terminal laufen. An den Terminals 2A und 2B sind insgesamt 14 Gates und 50 Positionen vorhanden.

Das Terminal 1 dient seit September 2005 hauptsächlich zur Abfertigung der Low-Cost-Carrier. Es ist von Terminal 2A/B aus nicht zu Fuß erreichbar. Das 1985 gebaute, moderne Terminal 2A wurde exklusiv für die staatseigene Malev Fluggesellschaft errichtet. Seit Inkrafttreten des erweiterten Schengener Abkommens werden hier alle Flugbewegungen in Schengenländer abgewickelt. In diesem Terminal existiert auch eine Besucherterrasse. In Terminal 2B werden alle übrigen “Nicht-Schengen”-Flüge abgefertigt. Zusätzlich befinden sich diverse Mietwagenanbieter im Ankunftsbereich.

Um mit dem PKW zum außerhalb der Stadt an der E 60 gelegenen Budapester Flughafen zu gelangen, benutzt man die Ferihegy High-Speed Road.

Zuganreisende Fluggäste können direkt vom Hauptbahnhof mit einem Zug bis zum Terminal 1 fahren. Vom Terminal 2 über Terminal 1 zur Endstation der M3 (Kőbánya-Kispest) fährt man mit dem Bus 200, von Terminal 1 fährt der örtliche Expressbus 93 zur Kőbánya-Kispest Metro Station. Die Budapester Verkehrsbetriebe bieten einen Busshuttle (Raptor Bus) vom Endpunkt der Metro 3 (Kőbánya-Kispest) zum Budapest Airport an, oder man nutzt den Airport Minibus, einen Microbus Shuttleservice, der 8-11 Passagiere befördern kann und zu jedem beliebigen Ort in Budapest fährt.

Anfahrt:

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